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Testbericht Zoom H6 Field Recorder + Vergleich Tascam DR-100 (Teil 2)

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Testbericht Zoom H6 Field Recorder + Vergleich Tascam DR-100 (Teil 2)

Nachdem ich im ersten Teil meines Tests vor allem auf die Funktionen der beiden Field Recorder und deren interne Mikrofone und Aufnahmequalität eingegangen bin, widme ich mich nun im zweiten Teil den Verbauten Mikrofonvorverstärkern und dem Einsatz mit externen Mikrofonen.

Dazu bin ich für den Vergleichstest an einem entspannten Frühlingstag in das Leipziger Rosenthal gegangen, welches direkt am Zoo liegt. Klanglich bietet der große Park, welcher von Wald und Straßen umgeben ist extrem viele Facetten. So kann man Kinder beim spielen hören, Erwachsene beim Grillen und Quatschen, Krähen und andere Vögel aus dem Wald, Straßen- und Stadtlärm, sowie ab und an ein wenig Löwengebrüll aus dem Zoo. Demzufolge eine gute Wahl um die Möglichkeiten mit externen Mikrofonen des Zoom H6 und des Tascam Dr-100 auszutesten.

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Der Zoom H6 bietet zwei riesige Vorteile beim Aufnehmen mit externen Mikrofonen, die der Tascam Dr-100 nicht wett machen kann. Zum einen bietet der H6 XLR/TRS-Kombi-Buchsen, welche das Nutzen von XLR Steckern, sowie von großer Klinke ermöglichen. Diesen Funktionsumfang bietet weder der etwas ältere Dr-100, noch sein überarbeiteter Nachfolger der Dr-100MKII. Dieser ist lediglich mit normalen XLR-Buchsen ausgestattet. Zum anderen bietet der Zoom H6 bis zu sechs gleichzeitig nutzbare Anschlüsse, dagegen der Tascam Dr-100 nur zwei. Wenn man also über die eingebauten Mikrofone noch mehr Freiräume beim Recorden benötigt, kommt man bei dem Gerät der Firma Tascam nicht sonderlich weit.

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Für den Test im Freien wurde die gleiche Aufnahmesituation genutzt, also gleiche Mikrofone, gleiche Mikrofonposition und gleicher Pegel, damit die Aufnahmen auch Nachvollziehbar und Vergleichbar sind. Als Mono Vergleichsmikrofon kam das Rode Ntg3 zum Einsatz und als Stereo Vergleichsmikrofon das Rode Nt4. Im folgenden könnt ihr euch die 4 Aufnahmen anhören.

Anhand des Spektogramms und meiner persönlichen Höreinschätzung, unterscheiden sich die Vorverstärker nur geringfügig. Mit beiden kann man demzufolge problemlos mit mittleren und lauteren Signalen arbeiten. Bei leisen klängen kommt das Grundrauschen der Vorverstärker ein wenig durch, was bei einem sauberen Ergebnis vor allem in der Nachbearbeitung ein geschicktes Ohr und Händchen bedarf. Ansonsten empfinde ich den Klang des Zoom H6 detailreicher und ein wenig klarer. Gute bis Professionelle Ergebnisse bei Aufnahmen mit externen Mikrofonen kann man aber mit beiden Geräten problemlos erzielen.

Park Ambient Tascam DR-100 and Rode NT4

Spektrogramm Tascam DR-100 mit externem Rode NT4

Park Ambient Zoom H6 and Rode NT4

Spektrogramm Zoom H6 mit externem Rode NT4

FAZIT

Wenn man sich das Preis-Leistungsverhältnis anschaut und Teil 1 und 2 Aufmerksam gelesen hat, ist klar das der Zoom H6 der bessere Field Recorder ist und das in eigentlich allen belangen, von der Bedienung, zur  Ausstattung, bis zur Aufnahmequalität und den Möglichkeiten. Einen Vorteil besitzt der Tascam Dr-100 zum Zoom H6 jedoch, der eingebaute Akku und die zusätzliche Absicherung durch einsetzbare Batterien bietet einen Hervorragenden Schutz bei längeren Aufnahmen und der Angst vor einem ungewollten Abbruch. Dieses Problem kann man beim Zoom H6 aber hervorragend lösen, durch den Einsatz eines externen Akku-Packs mit USB Anschluss. Ansonsten gilt wie immer, testet das Equipment nach Möglichkeit vor dem Kauf und entscheidet nach eurem eigenen ermessen und nutzen.

Die Geschichte zur Focusrite Studio Console

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Eine 40 minütige Doku über die Geschichte der Focusrite Studio Console.

(via: Audio Geek Zine)

Neues aus den Musikalischen tiefen meiner vier Wände

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Mit meinem Freund Tim Sonnberger arbeite ich seit Ende 2013 an gemeinsamen Klangvorstellungen, welche in dem Projekt letterlike character Ausdruck finden. An dieser Stelle bringe ich euch unseren neusten Entwurf  ℥ (Ounce) nahe.

Final Touch – Mastering System für’s iPad

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Die Musiksoftware Schmiede Positive Grid, welche sich auf iOS Apps spezialisiert hat, veröffentlichte vor kurzem die Mastering Suite Final Touch.

AppStore Link

(via: fieldrecording.de)

First Days of Summer

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Eine weitere Zusammenarbeit mit Skater und Kameramann Benjamin Büttner. Diesmal ging die Skate-Tour nach Prag.

(via: ohmylove.info)

Kurzes Update aus der Versenkung

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An dieser Stelle muss ich mich kurz entschuldigen, dass es die letzten Wochen sehr still hier auf diesem Blog war und ich es immer noch nicht geschafft habe den zweiten Teil des Zoom H6 Tests fertig zu stellen. Aber wenn man so einen Blog allein betreibt und nebenbei viel unterwegs ist und sich um dinge kümmern muss welche einem das Leben finanzieren, müssen einige dinge zurückgeschraubt werden. Ich gelobe Besserung und setze mich gleich an die Bearbeitung der Zoom H6 Testfiles, damit es hier wieder weiter gehen kann.

LEGO-Sequenzer-Roboter von fissl fiss

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(via: Engadget German)

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