Für dieses Interview habe ich den Betreiber der Klangmanufaktur Ulm, Andreas Usenbenz gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten.
Du betreibst das Unternehmen ‘Klangmanufaktur’ in Ulm. Was ist das besondere an der ‘Klangmanufaktur’?
Die Klangmanufaktur ist, wie der Name schon sagt, eine Manufaktur für Klang. Hier arbeite ich in den Bereichen Konzeption, Komposition und Klangdesign. Meine Dienstleistungen enthalten keine Klänge, Töne oder Musik von der Stange. Alles wird, solange es der Kunde wünscht und Zeit vorhanden ist, von Grund auf gestaltet und mit dem Kunden zusammen entwickelt. Hierbei scheue ich mich nicht, durch Schlammlöcher zu kriechen, um den perfekten Sound für das entsprechende Projekt zu kreieren.

Andreas Usenbenz bei Zug Aufnahmen
© JOACHIM BOZLER (WWW.BOZLER.DE)
Wie bist du zur Sound Branche gekommen?
Ich beschäftige mich seit ca. 12 Jahren mit Sound. Angefangen hat alles mit meiner Band, Wir hatten ein paar Songs im Proberaum auf einem Mehrspur MD Recorder aufgenommen und später mit Cool Edit Pro das Editing gemacht. Hier kam ich zum ersten mal mit Effekten und den Möglichkeiten der digitalen Klangbearbeitung in Kontakt. Du musst wissen, dass ich ein Absoluter Gegner von Effekten und Nachbearbeitung war, bis zu diesem Punkt. Das hat mich total umgehauen. Also ging es los, mit Fruity Loops, dann Cubase, dann Ableton Live/ Protools, Logic…..
Nachdem Ich mich selbst viel eingearbeitet hatte und auch schon Projekte für diverse moderne Tanztheater machte, entschied ich mich 2008 auf die SAE zu gehen und dort den Tontechniker zu machen.

Andreas Usenbenz bei Atmo Aufnahmen
© JOACHIM BOZLER (WWW.BOZLER.DE)
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